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Archive for März 2014

Instant Karma

    Worte wie Schmetterlinge

    steigen aus meinen Handflächen empor,

    den wogenden Gezeiten smaragdgrüner  Ozeane entsprungen.

    Schwerelos sind sie,

    mein Geschenk an die Götter,

    dargeboten voller  Demut und Stolz,

    geboren in der reglosen Stille zwischen Hoffnung und Angst.

    Sie schweben hinauf, dem Mond entgegen,

    und wo sie die seidenen Fäden berühren,

    jenes hauchfeine Gespinst aus Tränen und Blut,

    Liebe und Leid,

    dort beginnt das Netz zu schimmern.

    Winzige Lichter, sternengleich,

    gleiten die Fäden entlang.

    unaufhaltsam, bebend, einem Seufzen gleich.

    Wie Wellen, die auf dem stillen Teich ihre Kreise ziehen,

    Wie Licht, dass durch ein Schlüsselloch fällt.

    Einem Windhauch gleich, der die Blätter der Bäume erzittern lässt.

    Träumende, die sich im Schlafe regen.

    Nichts,was ich tue bleibt verborgen.
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