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Archive for Februar 2013

NetzWerk

Was wäre, wenn wir es tatsächlich weben könnten….
ein Netz, so filigran und zart wie Spinnweben an einem Nebelmorgen,
ein Netz so stark und sicher wie die Taue eines Ozeandampfers,
ein Netz so real wie das Klopfen Deines Herzens.

Eines mit Menschen aus Fleisch und Blut, nicht virtuell, sondern greifbar.
Mit Menschen, die Seite an Seite gehen.
Menschen, die gemeinsam lachen, streiten, weinen und teilen.
Menschen, die sich fragen, wofür es sich zu leben lohnt und die die Antwort in einem einzigen Sonnenaufgang finden können.

Menschen, die bereit sind, innezuhalten und zu fragen:
Wie kommen die Farben in die Blumen?
Wie schmeckt ein Mondstrahl?
Was flüstern die Steine?

Menschen, die bereit sind zuzuhören, dem Wind, den Sternen und Dir.
Menschen,  die bereit sind, jeden Tag neu zu beginnen,                                                                                                                                                             und die sich in Deinen Tränen und in Deinem Lachen wiederfinden.

Ich kann nicht aufhören, diesen Traum zu träumen.
Ich kann nicht aufhören, an die Möglichkeit zu glauben.
Ich kann nicht aufhören, diese Menschen zu suchen.
All diesen Augen und Herzen stelle ich dieselbe Frage.

Welches Netz webst Du?

Und dann fahre ich fort.

Behutsam spinne ich Silberfäden, aus Mondlicht und Leidenschaft,

aus dem Raunen der Brunnen und der stillen Tiefe eines schwarzen Weihers.
Und dann rufe ich zu den Wolken, zum Nachthimmel, zum Feuer der Sonne.

Dich. Jetzt.
Herbei in das Netz der erwachten Träumer.

NetzWerk

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